Eier mit Batikmuster

Sie brauchen:
Ausgeblasene Eier
Holzbeizen nach Ihrer Wahl
Gefäße zum Ansetzen der Farbe
Bleistift
Stecknadel
flüssiges Wachs
Topf zum Schmelzen
Wasser-Essiggemisch


Eierbatiken ist eine äußerst reizvolle Sache, und Sie werden sich wundern, wie kunstvoll Ihre Eier nach einiger Übung aussehen. Es gelten hierbei die gleichen Regeln wie beim Stoffbatiken: Mit der hellsten Farbe beginnen, die mit Wachs abgedeckte Farbe bleibt erhalten, die anderen Farben mischen sich untereinander.

Bereiten Sie zuerst die nötigen Materialien vor.

Kaufen Sie Holzbeize in verschiedenen Farben, und setzen Sie sie nach Anweisung an. Die Farbe wird intensiver, wenn Sie weniger Wasser nehmen als angegeben. Beize am besten in fettfreien Plastikbechern ansetzen. Für den Wachsauftrag stecken Sie Stecknadeln mit verschieden großen Köpfen in Bleistiftenden. Weiße Kerzenreste genügen zum Schmelzen in einem alten Topf (Herd, Kocher). Evtl. vorhandenes Bienenwachs zusetzen. Die ausgeblasenen Eier gut in einem Wasser-Essig-Gemisch säubern! Mit der Stecknadel tauchen Sie nun in das heiße Wachs, setzen den Kopf senkrecht auf das Ei, und ziehen nach unten aus, so dass eine Art „Komma" entsteht (Foto). Für jede Wachsspur muss die Nadel neu eingetaucht werden. Am besten machen Sie einige Versuche auf Papier. Nach dem ersten Wachsauftrag wird das Ei in kalte Farbe getaucht und so lange liegen gelassen, bis die gewünschte Farbtiefe erreicht ist. Arbeiten Sie inzwischen am nächsten Ei weiter. Der nächste Wachsauftrag ist immer erst möglich, wenn das Ei trocken ist. Färben Sie nicht zu oft, sonst wirkt die Farbe zuletzt schmutzig. Auch ein nur einmal getauchtes Ei kann sehr hübsch aussehen.

Nach dem letzten Farbbad, Eier gut trocknen lassen. Dann können Sie das Wachs mit heißem Wasser entfernen, oder Sie kratzen das Wachs sehr vorsichtig mit einer Messerspitze ab. (Achtung, das gefärbte Ei wird dabei meist heller.) Zum Schluss Eier mit Speckschwarte einreihen oder mit einer feinen Lackschicht überziehen. Zum Lackieren sollten die Eier sehr gut getrocknet sein (1 bis 2 Tage). Beginnen Sie mit sehr einfachen ornamentartigen Mustern, bevor Sie sich an großzügigere Muster wagen. Achten Sie darauf, dass Sie nie zu viel Unruhe in Ihre Muster bringen. Es sollen die "Spur" der Stecknadel und die Farbkomposition wirken.