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Diese vier Kästchen eignen sich sehr gut für größere und kleinere Geschenke, die man Freunden oder Bekannten zukommen lassen will. Natürlich kann man sie auch als Schmuckkästchen oder für andere Zwecke verwenden.
Sie können alle Schachtelgrößen, die Ihnen zur Verfügung stehen, benutzen. Die Größe hängt vom Geschenk ab, das hineinpassen soll.
Natürlich sollte ein Kästchen, das ein Geschenk für eine männliche Person enthält, auch eine männliche Note haben, und nicht genauso ausschauen wie das Schmuckkästchen für eine Frau. Für die Schubladenbox und das Blütenkästchen brauchen Sie Schachteln mit einem separaten Deckel, der die Schachtel ganz zu schließt. Für das Kästchen in Gold und Purpurrot brauchen Sie eine Schachtel, deren Deckel ganz mit der Schachtel ab schließt, sowie eine zweite Schachtel, deren Deckel nur bis zur Hälfte über die Schachtelstärke reicht.
1. Schachtel in Gold und Purpurrot Man benötigt zwei Schachteln. Die Maße für beide sind 17,5 x 8,75 cm, die Tiefe beträgt 2,5 cm.
Man beginnt mit einer Schachtel, die zu einer Schublade umgeformt werden muss. Das geht folgender maßen: Nehmen Sie den Deckel und messen Sie danach ein Stück Karton aus, das über den Deckel und die beiden schmalen Seiten der Schachtel passt. Legen Sie den Deckel mit der Vorderseite nach oben zentrisch auf das Kartonstück und falten Sie die beiden Kartonseiten auf. Abb. 1 zeigt den Deckel und die gefaltete Pappe.
Als nächstes wird eine der Längsseiten des Deckels herausgeschnitten. Siehe Punkt A in Abb. 1. Nun wird der Deckel wieder mit der Vorderseite nach oben auf den Karton gelegt und die gefalteten Seiten an die schmalen Seiten des Deckels geklebt. Sie haben nun eine Öffnung, die aus vier Seiten besteht und in die der untere Schachtelteil leicht hineinzuschieben ist. Die untere Zeichnung in Abb. 1 illustriert diesen Schubladeneffekt. Nun wird die zweite Schachtel über die erste geklebt. Für den kuppelförmigen Deckel misst und schneidet man ein Stück Karton in der Breite der Schachtel zu, der lang genug ist, um die vordere Breitseite des Deckels bis zur Rückseite des Deckels und der Höhe beider übereinander geklebten Schachteln zu bedecken. Der Radius für die Kuppelwölbung ist 1,5 cm (siehe Abb. 2a).
Kleben Sie dieses Kartonstück an die Vorderseite des Deckels und von dort bis zur Hinterseite des Deckels und über beide Schachtelrückwände (Höhe).
Um die Seiten der Kuppel zu bekommen, legt man die Kuppel mit einer Seite auf ein Stück Karton und umfährt sie mit einem Bleistift. Davon werden zwei Kartonteile zugeschnitten plus einer Zugabe von 0,6 cm an allen Seiten. Bringen Sie dort kleine Einkerbungen an (Abb. 2b).
Legen Sie ein Seitenteil an die Deckelseite und falten Sie die Zugabe ein. Kleben Sie das Seiten-Stück an den gewölbten Deckel und wiederholen Sie denselben Vorgang auf der anderen Seite.
Falten Sie den gewölbten Deckel vorsichtig nach hinten auf. Damit der Falz, der den Deckel beim Auf- und Zumachen hält, etwas verstärkt wird, klebt man von außen einen Streifen Stoff darüber.
Die Vorderseite der Schublade und der oberen Schachtel werden mit Tapetenpapier beklebt. Dann legt man die Schachtel auf die Seite und umfährt Sie mit einem Bleistift auf der linken Seite des Tapetenpapiers. Danach schneidet man zwei Tapetenteile aus und lässt eine Zugabe von 6 mm an allen Seiten stehen. Diese beiden Teile werden nun an die Seiten geklebt. Zum Schluss werden der gesamte Deckel und die Rückwand mit Tapetenpapier überzogen.
Einen besonders hübschen Effekt bekommt das Kästchen, wenn man Metall farbenes Klebeband über die Kanten klebt. Kleben Sie eine kleine Schleife auf die Schubladenvorderseite.
2. Schubladenkästchen Hier brauchen Sie drei Schachteln. Die beiden unteren hatten die Maße 17,5x6,8 cm und eine Tiefe von 2,5 cm, die oberste Schachtel ist ein klein wenig schmaler. Sie können aber auch noch weitere Schachteln darüber anbringen.
Als erstes machen Sie aus jeder Schachtel eine Schublade in der unter Punkt 1 beschriebenen Weise. Man schneidet jedoch eine schmale Seite der Schublade heraus und nicht eine lange, so dass man längliche Schubladen erhält. Bekleben Sie die Vorderseite jeder Schublade mit geblümtem Tapetenpapier und überziehen Sie die übrigen Seiten mit einem passenden anderen Papier. Erst dann werden die Schachteln übereinander geklebt. Nähen oder kleben Sie auf jede Schubladenvorderseite eine Perle, mit der Sie die Lade aufziehen können.
3. Blütenkästchen Hierfür haben wir vier kleine Schachteln von 5,6 x 3,7 cm und 1,25 cm Tiefe gewählt. Falls Sie Streichholzschachteln zur Hand haben, eignen sie sich am besten. Stellen Sie aus allen vier Schachteln in gewohnter Weise Schubladen her (Angabe siehe unter Punkt 1). Bilden Sie aber längliche Schubladen, wie unter Punkt 2 gezeigt. Danach kleben Sie die vier Schubladen, wie in Abb. 3 gezeigt, aneinander. Die Zeichen, an den vier Seiten von Abb. 3, geben die Richtungen an, in denen sich die Schubladen öffnen.
Legen Sie die zusammengeklebten Schachteln auf ein Stück Karton und umfahren Sie sie mit Bleistift.
Schneiden Sie danach zwei Kartonvierecke mit einer Zugabe von 3 mm aus.
Schneiden Sie aus Buntpapier zwei einfarbige Quadrate, die ringsherum 6 mm größer sind als die Kartonquadrate. Kleben Sie je eines über die Kartonquadrate. Das darüber hinausstehende Papier wird um die Kartonkanten gefaltet und auf der anderen Seite festgeklebt, Nun wird die unbeklebte Seite jedes Kartons von oben und unten auf die Schachteln geklebt. Als Dekoration klebt man gepresste Blüten und Blätter auf die Oberseite und überzieht sowohl die Ober- als auch die Unterseite mit zwei Schichten Klarlack. Als Schubladengriffe werden kleine Schleifchen angeklebt.
4. Zylinderpyramide Wir haben Kartonrollen von 11,2 x 3,1 cm (Durchm.) gewählt. Jede Rolle wurde mit Geschenkpapier beklebt. Auch Tapetenpapier eignet sich gut dafür. Danach werden die Rollen pyramidenförmig zusammengeklebt. Die Nahtstellen im Papier sollten dabei verdeckt werden.
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