Esel auf Rädern

Sie brauchen:
2,10 m braune Fellimitation, Reste von hellbeigem Nylonfell, schwarzen Plastikstoff
Füllung
Nadel und Faden, schwarzes Stickgarn
1 Paar Augen
4 Vorhangringe
Borte für die Zügel, Filz für den Sattel
1,2 cm dickes Sperrholz 36,2 x 20 cm
60 cm Vierkantholz 2,5 cm stark
85 x 1,8 x 1,2 cm Holzleiste
20 cm Rundholz, 1,8 cm Durchmesser
4 Räder, 7,5 cm Durchmesser
4 lange Schrauben
Feinsäge, Feile, Bohrer, Schraubenzieher, Schrauben, Schleifpapier (100)
Farbe, Pinsel, Bleistift, Lineal, Kunstharzlack
farbige Drahtkleiderbügel, 4 u-förmige Metallstifte
Klebeband


Übertragen Sie die Teile von Abb. 1 in voller Größe auf Handarbeitspapier, Seitenlänge der Karos = 2,5 cm. Dann schneiden Sie aus dem braunen Fell 2mal Teil 1 (Hauptkörper), 2mal Teil 2 (untere Körperhälfte) immer je 1 Teil davon seitenverkehrt, und 2mal die Ohren, Teil 4. Von Teil 3 (Kopfzwickel) wird 1 Teil zugeschnitten.

Schneiden Sie aus dem hellbeigen Fell 1mal Teil 6 (Nasenzwickel), 2mal Teil 5 (Nase) sowie 2mal Teil 4 (Ohr). Die auf unserer Abbildung eingezeichneten Pfeile zeigen den von uns empfohlenen Verlauf des Pelzstriches an. Aus schwarzer Plastikfolie werden die Teile 7 (Huf) und 8 (untere Hufseite) 4mal zugeschnitten.

1. So beginnen Sie
Heften und nähen Sie zuerst die beiden unteren Körperhälften an die Hauptkörper (Teil 2 an Teil 1). Legen Sie dazu die rechten Seiten aufeinander. Die Punkte A und B müssen aufeinanderliegen. Lassen Sie das Ende der Beine und den Bauch noch offen. Heften Sie nun die beiden Hauptkörperteile zusammen um den Hals von A nach C und entlang dem Rücken von B nach D (siehe Abb. 1). Schneiden Sie die Nähte ab den Rundungen leicht ein.

Nun wird der Kopfzwickel zwischen die Körperhälften genäht. Die Punkte C und D liegen dabei aufeinander (Fig. 1). Wenden Sie den Körper auf die rechte Seite und stellen Sie fest, wo die Ohren am besten zur Geltung kommen. Schneiden Sie dann quer zum Kopf zwei Schlitze in den Kopfzwickel (siehe Abb. 2), in die die Ohren gesteckt werden. Nähen Sie dann je ein braunes und ein beiges Fellohr rechts auf rechts zusammen und wenden Sie die rechte Seite nach außen. Dann wird der Körper wieder auf die linke Seite gewendet, die Ohren in die zwei Schlitze gesteckt und so angenäht, dass die Ohren leicht gefaltet aussehen.

Prüfen Sie vorher, ob beim Wenden auf die rechte Seite die Ohren auch nach oben zeigen.

Nun sind die Hufe an der Reihe. Nähen Sie die kurzen Seiten jedes Hufes zusammen (rechts auf rechts) und verbinden Sie die Hufe mit der Hufsohle (siehe Abb. 3). Schneiden Sie die überstehenden Ränder leicht ein. Nähen Sie die Hufe an die Beine, die noch immer auf die linke Seite gewendet sind.

Dann kann der Stoff des Körpers auf die rechte Seite gestülpt werden. Stopfen Sie den Kopf leicht aus, damit Sie die Position der Augen besser bestimmen können. Die Glasaugen können Sie mit Filzkreisen unterlegen, dadurch bekommen sie noch mehr Ausdruck. Dann werden sie an den Kopf genäht. Nun kann man bereits den Kopf ganz ausstopfen, der restliche Körper bleibt aber noch unausgestopft.

2. Der Wagen
Sägen Sie das Sperrholz für den Boden auf die angegebenen Maße zu (36,2 x 20 cm). Runden Sie die Ecken mit einer Feile leicht ab und glätten Sie alle Kanten mit Schleifpapier (100). Schneiden Sie das 2,5 cm starke Vierkantholz in drei 20 cm lange Stücke, die die unteren Streben für die Holzplatte bilden. Zwei Streben halten die Räder, (Nr. 1 und 2 in Abb. 4) die dritte (Nr. 3) stützt den Handgriff ab. Halbieren Sie die 1,8 x 1,2 cm starke Leiste. Sie erhalten dadurch zwei 42,5 cm lange Stücke für die Handgriffe. Runden Sie die Enden ab. Glätten Sie sie mit Schleifpapier.

Bohren Sie entsprechend große Löcher zur Befestigung der Streben und schrauben Sie alle drei unten am Boden des Wagens fest (siehe Abb. 4). Schleifen Sie die Kanten des 20 cm langen Rundholzes glatt (dies wird der Haltegriff) und schrauben Sie es zwischen die beiden Holzleisten (Fig. 5). Schrauben Sie die beiden anderen Enden der Leisten an den Boden und an Strebe Nr. 3 (siehe Abb. 6). Bringen Sie den Handgriff in einem solchen Winkel an, dass der Wagen mit dem Esel gut zu schieben und zu ziehen ist (siehe Foto). Bohren Sie die Löcher für die Räder in die Streben 1 und 2, die Löcher müssen so groß sein, dass die langen Schrauben für die Räder hineinpassen. Bemalen Sie den Wagen und die Räder. Drehen Sie die Räder mit je einer Schraube durch die Radmitte in die vorgebohrten Löcher. Ziehen Sie die Schrauben nur so fest an, dass die Räder gut beweglich sind.

3. So wird der Esel am Wagen befestigt
Mit Hilfe von zwei Drahtstücken, die in der Mitte gebogen werden, befestigen Sie den Esel an dem Wagen. Ein Drahtstück steckt in den Vorderbeinen, das zweite in den Hinterbeinen (siehe Abb. 7). Die Drahtenden werden durch den Holzboden gesteckt, umgebogen und unten am Boden befestigt. Nehmen Sie Drahtkleiderbügel und biegen Sie diese u-förmig, halten Sie die gebogenen Drähte mit Klebeband zusammen (siehe Abb. 8). Bohren Sie vier kleine Löcher in den fahrbaren Untersatz an den Stellen, wo die Drähte durchgesteckt werden sollen.
Schneiden Sie in jeden Huf ein kleines Loch. Schieben Sie die u-förmig gebogenen Drähte durch die Öffnung am Bauch in die Vorder- und Hinterbeine. Die Enden schieben Sie durch die Löcher in den Hufen. Stopfen Sie den Körper jetzt aus, die Beine müssen so ausgestopft sein, dass der Draht in der Mitte sitzt und sich nicht mehr bewegt. (Wir haben für unsere Füllung Sägespäne genommen.) Stellen Sie den Esel auf den Wagen und stecken Sie die Drahtenden, die aus den Hufen heraustreten, durch die in den Wagen gebohrten 4 Löcher. Biegen Sie die Drahtenden auf der Rückseite um und befestigen Sie sie mit u-förmig gebogenen Metallstiften.

4. Ausarbeitung
Nähen Sie die beiden Nasenteile rechts auf rechts zwischen E und F zusammen (siehe Abb. 1). Nähen Sie den Nasenzwickel so ein, dass die Punkte F und G (siehe Abb. 9) zusammentreffen. Wenden Sie die Nasenklappe und stülpen Sie sie über die Nase des Esels. Klappen Sie die unsauberen Kanten nach innen und nähen Sie die Kappe mit Schlingstichen fest.

Für die Mähne wird ein Streifen von dem beigefarbenen Fell abgeschnitten und zwischen den Ohren entlang dem Nacken festgenäht. Schnittkanten dabei nach innen klappen. Die Mähne kann auch mit schwarzem Garn aufgestickt werden.

Für den Schwanz schneidet man einen Streifen aus dem braunen Fell von ca. 17,5 x 6 cm, näht ihn der Länge nach zu einem Schlauch zusammen und am Körper fest. Schneiden Sie noch einen Sattel aus Filz und verzieren Sie seine Kanten mit einer Borte. Nähen Sie den Sattel entweder am Rücken des Esels mit ein paar Stichen fest oder befestigen Sie ihn einfach mit einem Sattelgurt. Zum Schluss werden die Zügel, wie in Abb. 10 gezeigt, aus Vorhangringen und Borte zusammengesetzt. Die Nüstern und das Maul sticken Sie mit schwarzem Stickgarn.