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Die mittlere Scheibe, die sich auf einem Drehzapfen bewegt wird aus dem gleichen Sperrholz wie das Spielbrett herausgeschnitten. Der einfache Holzrahmen der unter dem Spielbrett montiert wird, stützt das Brett ab und enthält den Drehzapfen. Die Sperrholzplatte muss von guter Qualität sein, damit der Rahmen noch genug Stabilität hat, nachdem die Scheibe heraus gesägt ist.
1. So arbeiten Sie das Spielbrett Ermitteln Sie die Mitte der großen Sperrholzplatte, indem Sie zwei diagonale Linien von einer Ecke zur anderen ziehen (unterbrochene Linien Abb. 1) An der Stelle, wo sich die beiden Linien treffen, ist auch die Mitte der Platte. Stechen Sie mit einem großen Zirkel (oder machen Sie sich mit Hilfe einer Schnur und eines Bleistiftes einen Zirkel) in die Mitte ein und ziehen Sie einen Kreis mit 12,5 cm Radius. Lassen Sie den Zirkel in diesem Durchmesser. Damit die Spielfelder alle gleichmäßig verlaufen und die Linien gerade gezogen werden. muss man sie einzeichnen, solange die Mitte noch nicht aus dem Brett heraus gesägt ist. Zeichnen Sie auf die Platte eine waagerechte und eine senkrechte Linie durch den Mittelpunkt (die Seiten werden so halbiert. Abb. 1) Schlagen Sie um jeden der vier entstandenen Schnittpunkte des Kreises einen Kreis mit Radius 12,5 cm Dadurch erhalten Sie weitere 8 Schnittpunkte auf dem Kreis, so dass dieser nun in 12 gleiche Teile geteilt ist. Die jeweils gegenüberliegenden Punkte werden verbunden und bis zu den Außenkanten verlängert (Abb. 1). Nun ist das Brett in 12 Felder eingeteilt. Als nächstes wird ein 3-mm-Loch auf der Kreislinie gebohrt. Stechen Sie die Laubsäge durch das Loch und sägen Sie vorsichtig entlang der Kreislinie. Schnittkanten mit Schleifpapier abrunden und glatt schleifen. Das Spielbrett und die Scheibe müssen ganz rund sein. Zum Schluss bohren Sie durch die Mitte der Scheibe ein 3 mm großes Loch.
2. So werden die Stützbalken hergestellt Legen Sie die Vierkanthölzer übereinander und unter das Spielbrett, so dass sie ein diagonales Kreuz bilden. Die Ecken des Spielbretts sollen in der Mitte des Vierkantholzes liegen. Markieren Sie die Überschneidungen der Vierkanthölzer und sägen Sie in die Markierung des unteren Holzes eine 2,5 cm tiefe Nut. Nehmen Sie mit dem Stecheisen das Holz in der Mitte heraus. Wiederholen Sie diesen Vorgang am zweiten Vierkantholz und sägen Sie die zweite Hälfte für die Überplattung der beiden Vierkanthölzer heraus. Beide Hölzer müssen an der Verbindungsstelle bis zur Hälfte ihrer Stärke abgetragen sein (Abb. 2). Markieren Sie, wie weit die Vierkanthölzer über die Platte ragen und sägen Sie sie entsprechend ab. Das Brett muss exakt auf dem Stützrahmen befestigt werden, damit sich die Scheibe nachher auch drehen kann. Messen Sie daher genau von der Mitte aus 25 cm ab (siehe Abb. 3). Nun bohren Sie auf der Oberseite des Stützrahmens jeweils ein 6-mm-Loch im Abstand von 2,5 cm zum äußeren Rand (Abb. 3). Legen Sie den Stützrahmen dann in seiner Endstellung auf das Spielbrett und fahren Sie mit der 6-mm-Bohrung etwa 5 mm tief in das Spielbrett. Setzen Sie zwei 6-mm-Rundhölzer von 3 cm Länge in die Bohrungen des Rahmens so ein, dass Sie auf jeder Seite 1 cm über stehen, und kleben Sie sie fest. Dadurch wird das Spielbrett auf dem Stützrahmen festgehalten. Man lässt das Spielbrett auf seinem Rahmen und legt nun die heraus gesägte Scheibe wieder in die Mitte des Spielbrettes. Damit der Abstand zwischen Scheibe und Platte gleichmäßig wird, stecken Sie in den Zwischenraum gefaltete Papierstreifen. Dann bohren Sie das 3-mm-Loch in der Mitte der Scheibe und weiter durch die Mitte des Rahmens. Nehmen Sie das Spielbrett und den Stützrahmen wieder auseinander. Bohren Sie als nächstes in jede Ecke des Blechquadrates Löcher für die 1-cm-Schrauben und schrauben Sie das Blech oben an die Sperrholzscheibe genau über das 3-mm-Loch. Legen Sie die Scheibe mit dem Blech nach unten auf einen Holzpflock. Das Holz muss dabei mit dem Blech aufliegen und nicht mit den Schrauben. Stecken Sie den Nagel in das 3-mm-Loch und klopfen Sie ihn ganz sanft ein, so dass die Spitze des Nagels das Blech etwas wölbt, aber nicht durchbohrt. Dadurch erhält man eine genaue Zentrierung.
3. Ausarbeitung Zerlegen Sie noch einmal den Rahmen. Fügen Sie den Nagel mit der Spitze nach oben in die 3-mm-Bohrung der oberen Sektion des Stützbalkens ein. Kleben Sie die beiden Rahmenteile zusammen und verschrauben Sie sie mit zwei 3,5-cm-Schrauben. Der Kopf des Nagels muss nun so liegen, dass er zwischen den beiden Bohrungen der Verbindungsstelle der Vierkanthölzer liegt und die Scheibe, wenn das Spielbrett aufgesetzt wird, sich frei drehen kann (Abb. 4). Als Füße werden an den 4 Ecken der Stützbalken Filzteilchen unterklebt.
4. So wird das Spielbrett bemalt Prüfen Sie zuerst, ob alle Linien, die die Spielfelder begrenzen sollen, auch deutlich zu sehen sind. Spachteln Sie dann das Spielbrett mit einer Holzspachtelmasse glatt. Achten Sie darauf, dass die Linien sichtbar bleiben. Wenn die gespachtelte Fläche getrocknet ist, mit Schleifpapier glatt schleifen und mit weißer Vorstreichfarbe streichen. Bestimmen Sie die Farbe der Spielfelder. Streichen Sie erst jedes zweite Spielfeld und erst nach dem Trocknen die dazwischenliegenden Felder. Spachteln und schleifen Sie auch die Scheibe und streichen Sie sie mit Vorstreichfarbe, Auf unserem Foto wurde die Scheibe weiß gestrichen und mit einem dunkelblauen Pfeil bemalt. Achten Sie darauf, dass die Außenkanten mit bemalt werden. Kleben oder malen Sie nun die Ziffern und Symbole auf das Brett. Wenn Sie Papierziffern verwenden, überziehen Sie sie nach dem Aufkleben mit Klarlack. Den Spielbrettkanten gaben wir auf unserem Bild mit einem Goldband ein hübsches Aussehen.
5. Spielregeln Schreiben Sie auf kleine Zettel Prophezeiungen wie "Sie treten eine große Reise an" oder "In Kürze werden Sie eine erfreuliche Überraschung erleben" usw. Sie brauchen 12 verschiedene Prophezeiungen, für jede Zahl eine. Schreiben Sie von jeder Prophezeiung zehn oder mehr Zettel und stecken Sie sie in Briefumschläge mit den entsprechenden Glückszahlen.
Die Spieler schließt die Augen und dreht das Glücksrad. Wenn der Pfeil stehenbleibt, wird das Kuvert mit der entsprechenden Zahl gezogen.
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