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Überraschen Sie Ihre Gäste zur Faschingszeit doch einmal mit einer Tropendekoration und dazugehörigen „wilden Tieren". Kleine Gäste können sogar auf der Giraffe und dem Löwen reiten. Sie werden sicherlich schon bei den Vorbereitungen viel Spaß haben.
Aus dem Malerbock und Latten lassen sich natürlich auch andere Tiere basteln, z.B. ein Zebra oder Pferd. Die Papptonne mit den Rollen können sie als Tiger, Panther oder andere Wildkatzen gestalten. Sie brauchen nur das "Fell" durch andersfarbiges Papier entsprechend zu ändern.
1. So basteln Sie die Giraffe
Das Grundgestell liefert ein alter Malerbock. Dieser „Körper" wird mit Wellpappe oder alten Zeitungen stramm umwickelt und immer wieder mit Klebstreifen befestigt. Umwickeln Sie den Bauch auch vor und hinter den Beinen. Am vorderen Ende des Malerbocks wird der Hals in Form einer Latte von ca. 80 cm Länge angenagelt. Rollen Sie für den Hals Ihre Wellpappe auf und knicken Sie dann die oberen 30 cm als Kopf nach vorn. Die Rolle mit dem abgeknickten Kopfteil wird von oben auf die Latte gestülpt. Die Verbindungsstelle Hals mit Körper verfestigen Sie wieder durch Umwickeln mit Klebestreifen. Wenn Ihre Wellpappe in der Höhe nicht ausreicht oder Zeitungspapier verwendet wird, ist auch eine alte Tapetenrolle für das obere Hals- und Kopfteil geeignet. Umwickeln Sie den Kopf noch einige Male mit Wellpappe oder Papier, damit er etwas dicker als der Hals wird. Der Rohkörper ist nun fertig. Jetzt bekommt die Giraffe ihr Fell. Dazu schneiden Sie sich Ihr gelbes Krepppapier in 5 cm breite Streifen. Umwickeln sie die 4 Beine mit diesen Streifen von unten nach oben. Die Ansatzstelle wird mit Klebstoff gesichert. Die Enden der Streifen werden um den Körper gewickelt und festgeklebt. Den Körper, Hals und den Kopf umwickeln Sie ebenso mit gelben Kreppstreifen, die diesmal ca. 10 - 12 cm breit sind. Die Verbindungsstelle Hals - Körper muss dabei unten noch etwas mit Papier ausgestopft werden.
Schneiden Sie aus braunem Krepppapier Kreise aus und kleben sie der Giraffe die typischen Flecken auf. Die Hufe werden mit braunem Krepppapier umwickelt. Die Hörner werden aus einem Pfeifenputzer oder aus einem umwickelten Draht gebogen. Am oberen Ende befestigen Sie zu Fransen geschnittene und aufgerollte Kreppstreifen. Sie werden mit Klebstreifen befestigt. Die Ohren schneiden Sie aus doppelt gelegtem gelbem Krepp zu. Für die Mähne schneiden Sie 2 braune Kreppstreifen ca. 12 cm breit und 1 m lang. Die beiden Streifen werden der Länge nach gefaltet und im Kniff zusammengelegt. Jetzt werden die Fransen im Abstand von ca. 1 cm geschnitten. Die fertige Mähne wird aufgeklebt. Augen, Maul und Schwanz vervollständigen die Giraffe.
2. So basteln Sie den Löwen Als Grundgerüst benötigen Sie eine Waschmitteltonne und zwei dicke Papprollen als Tatzen. Lösen Sie den Tragegriff der Waschmitteltonne und umkleben Sie diese zunächst mit weißem Papier, damit die Beschriftung später nicht durchscheint. Nun wird die Tonne mit gelbem Krepp umklebt.
Für die Mähne schneiden Sie 4 Kreppstreifen von 12 cm Breite, 2 braune und 2 gelbe. Die Länge entspricht dem Umfang der Tonne. Kleben Sie die 4 Streifen an einem Rand zusammen. Dabei liegen die beiden braunen Streifen zwischen den gelben. Den gegenüberliegenden Rand schneiden Sie nun fransig ein. Befestigen Sie die Mähne mit dem zusammengeklebten Rand an der äußeren Tonnenöffnung mit Klebstreifen. Jetzt wird der Deckel darüber geklebt. Wenn der Löwe für Kinder zum Reiten gedacht ist, stabilisieren Sie das Innere der Tonne mit vielen alten Zeitungen. Das Gesicht wird auf den Tonnendeckel geklebt. Überdecken Sie die Beschriftung zunächst wieder mit weißem Papier und kleben Sie danach das gelbe Krepppapier auf.
Das Gesicht wird aus bunten Tonpapierresten nach dem Foto zugeschnitten und aufgeklebt. Die Beine des liegenden Löwen bestehen aus 2 dicken, mit Krepppapier bezogenen Papprollen. In die vorderen Öffnungen kleben Sie noch einen Ball aus zusammengeknülltem Zeitungspapier, der mit braunem Krepp überzogen wird. Die Beine werden rechts und links an den Tonnenkörper geklebt, so dass der Körper Halt bekommt und liegen bleibt. Der Schwanz besteht aus einem umwickelten Pfeifenputzer oder einem Draht. Am oberen Ende wird ein Kreppstreifen, der zu Fransen geschnitten und aufgerollt wird, angeklebt.
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