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Kammmalerei

Sie brauchen:
Zeichenpapier zum Üben
Geschenkpapier zum Verzieren
Plakafarben
flachen Teller oder großen Dosendeckel
Mallappen
Kämme in verschiedenen Größen, Formen und mit unterschiedlichen Zinken

Mit Kämmen kann man auf  ganz einfache Weise die schönsten Muster herstellen.

1. Übungen
Ehe Sie mit der Kamm-Malerei beginnen, sollten Sie einige Versuche starten, damit Sie dieses etwas fremdartige Mal-Werkzeug richtig handhaben können. Üben Sie also auf Zeichenpapier, wie Sie den Kamm halten und abdrücken oder ziehen müssen. Zunächst gießen Sie etwas Plakafarbe auf einen flachen Teller und tauchen den Kamm ein. Sie können ihn wie einen Stempel einfach aufdrücken oder in Streifen oder Wellen über das Papier ziehen. Versuchen Sie auch, verschiedene Farben aneinander und übereinander zu setzen. Wenn Sie klare Farbtöne haben wollen, muss jede Farbe vor dem Auftragen der nächsten ganz getrocknet sein. Reizvoll ist aber auch die andere Technik, verschiedene Schattierungen ein
und derselben Farbe naß-in-naß übereinander zuziehen. Decken Sie das Papier nie zu dicht mit Farbe ab. Es ist effektvoller, wenn die Farbspuren der Zinken als Strukturen auf dem Papier zu sehen sind.

2. Dekorieren
Wenn Sie die Technik des Kamm-Malens erst richtig beherrschen, erschließen sich Ihnen vielseitige Möglichkeiten. Sie können abstrakt oder figürlich malen, schwarz-weiß, Ton in Ton oder bunt. Gestalten Sie Geschenkpapier, verzieren Sie langweilige Pappschachteln, malen Sie ein Bild oder dekorieren Sie Papierkörbe und Lampenschirme.

Nach erfolgreichen Versuchen an kleineren Objekten können Sie auch das Bemalen einer Wand in Angriff nehmen. In der Diele, dem Kinderzimmer oder Schlafzimmer wirkt ein deckenhohes Kamm-Gemälde sehr attraktiv.