geätzte und mit Wachs verzierte Eier

Sie brauchen:
Salzsäure
Gläschen
Feder
Federhalter
Läppchen
Ostereierfarbe oder Holzbeize
flüssiges, farbiges Wachs
engen Topf
dünnes Peddigrohr oder Draht
ausgeblasene Eier


Das Ätzen gefärbter Eier ist nicht gefährlich, wenn Sie darauf achten, dass die Säure nicht auf Hautverletzungen kommt und nicht auf Kleider spritzt. Übrige Säure am besten in die Toilettenschüssel gießen.

Geben Sie etwas Säure in ein kleines Gläschen und stellen Sie es vorsichtshalber noch auf einen Teller. Feder und Federhalter brauchen Sie zum Auftragen der Säure. Am besten eignen sich Eier mit kräftigen Farben, damit der Hell-dunkel-Kontrast besser zur Wirkung kommt. Schäumt die Säure beim Auftragen sehr, frisst sie mehr weg als erwünscht. Verdünnen Sie in diesem Fall mit ein wenig Wasser. Lassen Sie die Säure auf dem Ei etwas einwirken und tupfen Sie die Stelle mit einem Läppchen oder Papiertaschentuch ab. Tritt die Zeichnung nicht weiß hervor, ätzen Sie nochmals nach. Beginnen Sie auch hier wieder mit einfachen Mustern (schwarzes Ei, Foto) bevor Sie zu freieren Zeichnungen übergehen. Eier zum Schluss einfetten.

Die Technik des Wachstauchens (rote Eier, Foto) ist nicht ganz so einfach und erfordert etwas Geduld. Die Arbeitsgänge sind folgende: Eier in flüssiges Wachs tauchen und aus dem Wachsüberzug ein Muster schneiden (mit Messer oder Feder). Die Schwierigkeit dabei ist, die richtige Wachstemperatur herauszufinden. Ist das Wachs zu heiß, läuft es fast ganz wieder ab, ist es schon zu kalt, gibt es zu viele „Runzeln" auf dem Ei. Sie können die richtige Temperatur ungefähr feststellen, wenn Sie, nachdem das Wachs schon einige Zeit abgekühlt ist, vorsichtig einen Finger eintauchen. Es wird dann am Fingernagel ein gleichmäßiger, etwas dickerer Wachsüberzug stehen bleiben. Zum Schmelzen können Sie farbiges Gusswachs (elastischer) oder farbige Kerzenreste verwenden. Schmelzen Sie das Wachs in einem engen Topf, damit es hoch genug steht, um das Ei ganz untertauchen zu können. Nun schieben Sie durch die beiden Löcher der ausgeblasenen Eier dünnen Draht oder Peddigrohr, führen die Enden oben zusammen und tauchen das Ei ein. Schlechte Wachsüberzüge werden mit heißem Wasser entfernt. Hat Ihr Ei eine gleichmäßige Wachsschicht bekommen, können Sie nach dem Erkalten ohne Schwierigkeit mit Messerspitze oder Feder Muster herausschneiden. Am besten eignen sich geradlinige Muster.