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Das Basteln mit Kastanien ist wieder „in". Kindern macht es schon Spaß, die Kastanien vorher zu sammeln, und später bei der Verarbeitung werden sie für einige Zeit beschäftigt sein. Geben Sie Ihnen einige Anleitungen und Anregungen, ansonsten aber lassen Sie der Phantasie Ihrer Kinder freien Lauf.
1. Möglichkeiten der Gestaltung Unsere Beispiele auf dem Foto sollen ebenfalls als kleine Anregung dienen, Körbchen, Wagen und Schiff sind durch teilweises oder ganzes Aushöhlen der Kastanien entstanden. Für das Puppenwägelchen schneiden Sie zuerst mit einem senkrechten und waagerechten Schnitt ein Viertel der Kastanie ab, danach holen Sie vorsichtig mit der Messerspitze Stück für Stück des Inneren heraus. Als Räder verwendeten wir kleine Perlen, die auf Zahnstocher gesteckt wurden. Die Zahnstocherachsen haben wir mit Alleskleber befestigt. Das Körbchen ist aus einer großen runden Kastanie entstanden. Schneiden Sie bis etwa zur Mitte den Henkel ein und schneiden Sie dann beidseitig waagerecht von außen her die Kastanie bis hin zum Henkel ab. Das Teil unter dem Henkel aushöhlen.
Für Tiere und Männchen brauchen Sie Kastanien, die in der Größe miteinander harmonieren (Körper/Kopf). Als Beine verwenden Sie Zahnstocher und für den Hals, der etwas kräftiger sein soll, Schaschlikstäbchen. Wenn Sie die Hölzchen einstecken, müssen sie immer zugespitzt sein, außerdem sollten Sie die Einstecklöcher leicht mit einem Nagelbohrer vorbohren. Als Augen können Sie Stecknadeln einstecken, die Sie vorher mit einer Zange auf die entsprechende Länge abknipsen. Ansonsten können Sie noch alle möglichen Naturmaterialien zur Gestaltung mit einsetzen, z.B. Bucheckernhülsen, Federn, Erlenzäpfchen, Eicheln, usw. Kastanien schrumpfen etwas, wenn sie trocken werden, es kann darum durchaus nötig sein, dass Sie Beine oder Arme nachträglich mit etwas Klebstoff befestigen müssen.
Bei ausgehöhlten Kastanien spielt der Trocknungsprozess kaum eine Rolle. Die so hergestellten Dinge eignen sich also über längere Zeit hinweg als Spielzeug.
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