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Für Bastwickelarbeiten können verschiedene Einlagen benützt werden. Für das gezeigte Körbchen verwendeten wir dünne Binsen.
Binsen können Sie selbst an Seeufern sammeln und zu Hause trocknen.
Vorbereitung Damit sich die Binsen besser verarbeiten lassen, müssen sie feucht sein. Dazu breiten Sie die Binsen aus, bedecken sie mit einem feuchten Tuch und lassen sie einige Stunden liegen.
Wickeltechnik Fädeln Sie einen Bastfaden in eine starke Nadel. Nehmen Sie drei bis vier Binsen (je nach Stärke) zusammen und umwickeln Sie sie 1 - 2 cm lang mit dem Ende des eingefädelten Bastfadens. Den umwickelten Teil biegen Sie dann zu einer Schnecke und legen die eingelegten Binsen spiralförmig einmal herum. Dabei nähen Sie die Einlage mit dem Bastfaden am Anfang der Schnecke fest (Abb.).
Nun wird die Binseneinlage ein Stück weit mit dem Bastfaden umwickelt und in Abständen von etwa 1 cm immer wieder mit der vorhergehenden Runde verbunden, d.h. Sie bringen einige Verbindungsstiche über zwei Runden an. Der Abstand der Verbindungsstiche kann mit der Zeit etwas weiter werden, doch muss das Ganze genügend Halt haben.
Das Einlagebündel muss immer die gleiche Stärke haben, d.h. Sie müssen immer wieder neue Binsen dazulegen, wenn die Einlage dünner zu werden beginnt. Die Seitenwand wird mit demselben Stich weitergenäht (Abstände der Verbindungsstiche nicht zu weit). Die Einlagebinsen werden dabei schräg auf die vorhergehende Runde gelegt.
Zum Abschluss die Einlage allmählich dünner werden lassen, d.h. Sie schneiden einige Halme heraus. Das dünne Ende mit einigen Verbindungsstichen festhalten.
Henkel Zwei 8 cm lange Binsenstücke umwickeln. Anfang und Ende übereinander legen und ebenfalls sauber umwickeln. Den Kreis aussen am Körbchen anlegen und mit einigen Stichen festnähen.
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