Stoffdruck

Sie brauchen:
Stoff zum Bedrucken und Stoffreste für Probedrucke
Stoffdruckfarben
Pinsel
Schablonen
Spezialbleistift
Papier zum Aufzeichnen der Motive
glatte, flache Arbeitsfläche

Mit Hilfe des Stoffdrucks kann man ein Kleidungsstück auf verschiedene Weise schmücken. Besonders gut zum Bedrucken eignen sich Schals, Kissenbezüge, Hand- und Taschentücher, Tischdecken, Bettwäsche und vieles mehr. Stoffdruckfarben sind färb-, wasch- und lichtecht. Die meisten Stoffdruckfarben können miteinander vermischt werden. Sie sollten jedoch keine Farben von verschiedenen Herstellern mischen, da ihre chemische Zusammensetzung verschieden sein könnte. Permanentfarben für Stoffmalerei eignen sich zum Malen, Drucken und Schablonieren auf Stoff. Bei der Verwendung sind keine Lösungsmittel erforderlich. Es gibt jetzt auch Stoffdruckfarben, die deckend sind, damit können auch die dunkleren Stoffe bemalt oder bedruckt werden. Pinsel und verwendete Geräte werden mit Wasser gereinigt. Für den Stoffdruck mit Linolschnitt werden die Druckfarben (Permanentfarben in Tuben) mit einem Druckmittel verdünnt, und zwar im Verhältnis 1:1. Die Farbe erhält dadurch die richtige Konsistenz und Zügigkeit. Außerdem gibt es spezielle Stoffdruckfarben für Handdruck. Sie werden in Tuben angeboten, sind meist halbdeckend und deshalb nur zur Verwendung auf hellerem Stoff geeignet. Zum Mischen der Farben verwendet man meist eine Glasplatte, kleine Töpfchen oder Schraubverschlüsse.

Alle Gewebe aus Naturfasern (Wolle, Baumwolle, Leinen und Seide) kann man mit Stofffarben bedrucken oder bemalen. Probieren Sie die Farben auf alten Stoffresten aus und versuchen Sie sich auch im Überdrucken von zwei verschiedenen Farbtönen.

Waschen Sie jeden Stoff, bevor Sie ihn bedrucken. Lassen Sie ihn trocknen und bügeln Sie ihn glatt. Legen Sie ihn dann auf eine glatte, ebene Arbeitsfläche und befestigen Sie ihn mit Reisszwecken oder Klebstoff an den Kanten, damit er sich nicht in Falten legt oder verzieht.

Schablonen kann man aus Pappkarton oder speziellem Schablonenpapier herstellen. Schneiden Sie die Schablone aus und befestigen Sie sie an den Rändern mit Klebeband auf dem Stoff. Nun streichen Sie mit dem Pinsel die Farbe darüber. Besonders schöne Effekte erhält man, wenn man die Schablone nach dem ersten Einfärben etwas verschiebt und dann mit einer anderen Farbe überstreicht. Dadurch entstehen drei verschiedene Farbtöne (lassen Sie immer eine Farbe ganz trocknen, bevor Sie die nächste auftragen). Sie können die Schablone aber auch nur dazu benutzen, die Form mit Bleistift zu umfahren und dann die Konturen mit einer Farbe auszumalen. Beim Ausmalen beginnt man immer mit der hellsten Farbe und endet mit der dunkelsten.

Lassen Sie Ihren Stoff zuletzt gut trocknen und bügeln Sie ihn mehrmals auf der linken Seite so heiss, wie es das Gewebe erlaubt.