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Strauß aus Goldspirale

Sie brauchen:
Goldspirale
messingfarbenen Myrtendraht
kleine weiße Perlen, ca. 5 mm Durchmesser
größere weiße Perlen, ca. 7 mm Durchmesser
goldene Perlen, ca. 4 - 5 mm Durchmesser
Stoffblümchen
Erlenzapfchen
Ruskus
Silberdraht 0,6 mm Durchmesser
grünen Blumendraht
Seitenschneider
Schere
Rundzange
grünes Krepppapier oder Blumenband

Unser Sträußchen aus Goldspiralenblumen eignet sich als Geschenk oder Beigabe für mannigfaltige Anlässe. Sie können es nacharbeiten oder Ihren eigenen Vorstellungen entsprechend neu gestalten. Was bleibt, sind die Blumen aus Goldspirale; alles andere können Sie variieren. Verwenden Sie z.B. verschiedenfarbige Blümchen und Perlen. Achten Sie aber darauf, das Ganze nicht zu kunterbunt zu gestalten. Die Blumen aus Goldspirale, die dem Strauß die besondere Note geben, verlieren sonst an Wirkung. Je nach Anlass können Sie den Strauß auch mit einer gekauften Papiermanschette umbinden.

Blumen aus Goldspirale
Die einzelnen Blütenblätter werden, je nach gewünschter Größe, über Finger, Tablettenröhrchen oder Bleistift geformt.

Als Material eignet sich am besten Silberdraht. Sie können aber auch jeden anderen hellen, mittelstarken, leicht biegsamen Draht verwenden. Die Länge der einzelnen Drahtstücke richtet sich nach der Blumen- und der Straußgröße. Wir benötigten pro Blütenblatt ca. 18-20 cm lange Drahtstücke.

Auf Abb. 1 sehen Sie, dass zum Biegen des Blattes nur ein Teilstück des Drahtes gebraucht wird. Das Restteil dient als Stiel.

Wenn Sie längliche Blätter wollen, drücken Sie die über einem runden Gegenstand geformten Blätter oben leicht zusammen. Arbeiten Sie die Blumen nicht zu groß, sonst verlieren sie an Zartheit. Drei oder vier Blütenblätter ergeben eine Blume. Den Mittelpunkt bildet immer eine Perle. Bevor Sie die Drähte zusammendrehen, wird die Goldspirale darüber geschoben.

Die Länge der Spiralenstücke richtet sich nach dem Durchmesser des Gegenstandes, um den der Draht gebogen wurde. Jetzt können Sie die beiden Drähte zusammendrehen.

Auf der Abb. 2a + b sehen Sie, dass die Blütenblätter verschieden gestaltet sind. Entweder können Sie den gebogenen Draht mit Goldspirale überziehen und die Blätter so belassen oder diese zusätzlich von unten nach oben und wieder zurück mit einer leicht gedehnten Spirale quer über das Blatt umwickeln. Drehen Sie zur Befestigung die Spirale noch einige Male um den Stiel und schneiden Sie sie ab. Beim Überwickeln haken sich die Spiralbogen an der bereits aufgezogenen Spirale fest. Nach dem Umwickeln die Spirale ein wenig mit den Fingern niederdrücken und mit der Schere abschneiden. Nun ziehen Sie die Perle, die den Mittelpunkt der Blume bilden wird, auf messingfarbenen Myrtendraht. Der Draht wird knapp hinter der Perle zusammengedreht. Fassen Sie nun die Blütenblätter und die Perle mit einer Hand und mit der anderen Hand drehen Sie alle Drahtenden (Stiele) zusammen.

Perlenästchen
Für die Ästchen verwendeten wir die kleinen weißen Perlen und Myrtendraht (Abb. 3). Ein Ästchen besteht immer aus fünf Perlen. Sie brauchen dafür ein längeres Myrtendrahtstück. Schneiden Sie die Drahtstücke 30 - 40 cm lang zu. Biegen Sie dann das zugeschnittene Drahtstück in der Mitte ab und ziehen Sie eine Perle auf. Knapp hinter der Perle werden beide Drähte etwa nach 1 cm gleichmäßig zusammengedreht. Sie haben nun den ersten „Ast" gebildet. Zur Verzweigung drücken Sie dann die Drähte beidseitig nach außen. Auf jedes Drahtstück wird nun wieder eine Perle geschoben - ca. 1 cm von der Verzweigung entfernt. Biegen Sie den Draht hinter den Perlen zusammen, und drehen Sie ihn gleichmäßig umeinander, bis Sie wieder an der Verzweigung angelangt sind. Von dort aus drehen Sie erneut die beiden Drähte etwa 1 cm zusammen und bilden danach die zweite Vorzeigung (Abb.3). Bringen Sie die starren Äste noch etwas in Bewegung, indem Sie den zusammen gedrehten Draht etwas biegen.

Erlenzäpfchen
Damit die Erlenzäpfchen etwas dekorativer aussehen, haben wir sie mit drei kleinen Goldperlen eingefasst. Die Goldperlen werden, wie gerade beschrieben, zu einem Ästchen zusammen gefasst. Da nur drei Perlen verarbeitet werden, gibt es nur eine Verzweigung. Wenn Sie nach dieser Verzweigung den Draht wieder zur Mitte hin zusammendrehen, stecken Sie dort den kleinen Stiel des Zäpfchens dazwischen und drehen den Draht weiter zusammen, bis das Zäpfchen festsitzt. Die drei Perlen dekorativ anordnen.

Ruskus
Der Strauß soll nicht von den Ruskusblättern beherrscht werden, sie sollen nur eine „Füllfunktion" haben. Schneiden Sie darum nur kleine Ruskuszweige zurecht. Wickeln Sie um den Stiel etwa 1 cm weit Blumendraht. Auch die Stoffblümchen, die meist einen sehr weichen Stiel haben, sollten Sie etwas mit Blumendraht versteifen, damit sie besser mit eingebunden werden können.

Zusammenstellung des Straußes
Nehmen Sie eine Blume als Mittelpunkt. Ordnen Sie zwei andere Formen dazu und drehen Sie die Drähte zusammen. Alle neu hinzukommenden Drahtstiele fest wickeln. Damit der Strauß kugelförmig wird, ordnen Sie alle Blumen, Blätter usw. rundherum an und setzen jede neue Reihe etwas nach unten. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, dass sich bereits eingebundene Blumen noch biegen lassen und der Strauß sich dadurch auflockern lässt. Zum Schluss umwickeln Sie die gebundenen Drahtstiele mit grünem Krepppapier oder mit Blumenband.