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festlicher Blumenkranz

Sie brauchen:
goldenen Plombendraht
goldenes Schleifenband
Goldbronze
braune Blütenstempel
Myrtendraht (grün)
Erlenzäpfchen
goldene Kugeln
Ruskus
grünes Kreppwickelband
Kugelkerze
Karton
Rundzange
Seitenschneider
Schere
Alleskleber

Das goldene Blumenkränzchen wird gerade so groß geflochten, dass von oben her immer wieder eine neue Kerze eingesteckt werden kann.

Der Kranz besteht aus goldenen Blumen, vergoldeten Erlenzäpfchen, Ruskus und kleinen goldenen Kugeln.

1. Herstellen der Blumen-Formen des Drahtes
Die einzelnen Blütenblätter der Blumen werden aus dem goldenen Plombendraht geformt. Der Draht wird dazu über einem Rundstab, einem Tablettenröhrchen oder Ähnlichem gebogen. Verwenden Sie keinen zu dicken Stab, damit die Blumen nicht plump wirken. Wir benützten einen Rundstab mit 15 mm Durchmesser. Legen Sie den Draht um den Stab, so dass ein Ende ca. 1 cm und das andere ca. 5 cm übersteht. Das längere Ende ergibt den Stiel des Blütenblattes. Das kurze Drahtende wird zuerst mit den Fingern, dann mit Hilfe der Rundzange um das lange Ende gedreht (siehe Abb. 1). Sie dürfen den Draht dabei nicht zu straff zusammendrehen, da Sie sonst die Schlinge nicht mehr vom Stab schieben können.

Formen Sie pro Blume vier Blütenblätter.

2. Aufkleben des Goldbandes
Verwenden Sie gewöhnliches Schleifenband, wie es auch zum Verschnüren von Päckchen verwendet wird. Das Band sollte allerdings nicht zu locker gewebt sein und eine Mindestbreite von 2 cm haben. Bestreichen Sie an den geformten Blütenblättern den Draht an einer Seite mit Alleskleber. Lassen Sie den Kleber etwas anziehen. Drücken Sie dann die Drahtschlinge fest auf das Schleifenband, wobei eine Endkante am zusammengedrehten Draht anstoßen sollte (siehe Abb. 2). Dies erleichtert das Abschneiden des Bandes an dieser Stelle. Schneiden Sie das Band etwa 5 mm nach der Drahtschlinge ab und legen Sie das beklebte Drahtstück zum Trocknen beiseite.

3. Abschneiden des Bandes
Das über die Drahtschlinge stehende Band darf erst abgeschnitten werden, wenn der Kleber völlig hart ist. Klebt das Band noch nicht richtig fest, verzieht es sich beim Zuschneiden, und es muss meist ein neues aufgeklebt werden. Schneiden Sie das Band knapp entlang dem Draht ab. Wenn Sie das Fransen des Schleifenbandes ganz sicher verhindern wollen, tragen Sie auf der Rückseite entlang der Schnittkante etwas Klebstoff auf. Alleskleber trocknet spurlos auf.

4. Die fertigen Blümchen
Für jede Blume werden vier Blütenblätter zusammen gefasst, die Blätter überlappen sich dabei leicht. Als Blumenmittelpunkte verwendeten wir braune Blütenstempel (Bastelgeschäft).

Drehen Sie zunächst zwei Blütenblätter zusammen, fügen Sie dann die Stempel ein, und stecken Sie die weiteren zwei Blütenblätter dazu. Drehen Sie nun alle Drahtstiele fest zusammen. Nehmen Sie .dazu die Rundzange zu Hilfe. Sind die Stiele fest miteinander verbunden, dann biegen Sie die Blütenblättchen zurecht. Biegen Sie dabei jedes der Blattchen leicht nach unten.

5. Das Vorbereiten von Erlenzäpfchen und Ruskus
Die Erlenzäpfchen werden zuerst am Myrtendraht befestigt. Nehmen Sie dazu ein ca. 15 cm langes Stück Draht, hängen Sie es an den kleinen Schuppen der Zäpfchen ein und drehen Sie die Drahtenden knapp unterhalb des Zapfens fest zusammen. Die so mit einem Drahtstiel versehenen Zäpfchen tauchen Sie in Goldbronze und legen sie zum Trocknen. Ebenfalls mit einem Drahtstiel wird der Ruskus versehen. Schneiden Sie kleine Ästchen mit 4 bis 6 Blättern ab, dann hangen Sie ca. 15 cm lange Drahtstücke an den unteren Blättern ein und drehen die Drahtenden über den Ruskusstiel nach unten zusammen.

Wenn Sie keine kleinen Goldkugeln mit Drahtstiel bekommen können, so verwenden Sie größere goldene Perlen, die Sie selbst auf Myrtendraht aufziehen. Wir verwendeten kleine Goldkugeln, die vor allem zum Schmücken von Christbäumchen angeboten werden.

6. Das Binden des Kränzchens
Beim Binden des Kränzchens ist wichtig, dass jedes Teil, das eingebunden wird, einen geraden "Hals" hat. Dies bedeutet, dass der Stiel eines jeden Teils erst nach einigen Zentimetern rechtwinklig abgebogen wird. Die Länge des geraden Halses richtet sich danach, in welcher Höhe jedes einzelne Teil stehen soll. In Abb. 3 sehen Sie schematisch, wie die einzelnen Teile aneinandergefügt werden. Nach jedem weiteren Ansetzen eines Teils haben Sie mehr Drahtenden, die miteinander verdreht werden müssen. Da aber die Stiele der ersten Teile eher enden, werden die zusammengedrehten Drahtenden immer in etwa der gleichen Stärke gehalten. Beginnen Sie mit einem Blümchen. Den Hals der Blümchen etwa 2 cm gerade halten, dann den Draht rechtwinklig abbiegen. Wir haben auf ein Blümchen ein Erlenzäpfchen folgen lassen und das Zäpfchen in der gleichen Höhe gehalten (Hals = 2 cm). Ebenfalls in etwa derselben Höhe wurden die Ruskusästchen eingebunden. Etwas tiefer haben wir die Goldkugeln gesetzt. Sie werden sehr schnell selbst herausfinden, wie eng Sie die einzelnen Teile aneinander setzen müssen. Je enger, um so weniger Lücken entstehen, und um so hübscher sieht das Kränzchen aus.

Während des Bindens umwickeln Sie die zusammengedrehten Drähte mit Kreppwickelband.

Wenn Sie glauben, die richtige Länge erreicht zu haben, biegen Sie das bisher gerade Gebilde zum Kranz zusammen. Die noch überstehenden Drahtenden werden um die ersten Teilegebogen. Die Drahtenden dazu etwas kürzen. Drahtenden mit Kreppwickelband umwickeln. Die einzelnen Teile des Kränzchens sitzen nun richtig fest und können so zurechtgebogen werden, dass sie im gleichen Abstand zueinander stehen. Alle Teile leicht nach außen biegen, dass die Kerze eingesteckt werden kann.

Sie können zum Schluss den Kranz noch auf einen passenden Kartonkreis kleben.